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Newsletter 1/11




Veranstaltung: Forum Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltige Quartiere

Seit 2002 arbeiten die Bundesämter für Energie (BFE) und Raumentwicklung (ARE) gemeinsam an der Gestaltung von nachhaltigen Quartieren und der Verbreitung von Musterlösungen. Die beiden Ämter haben beschlossen, Kriterien und eine Bewertungshilfe für nachhaltige Quartiere zu entwickeln. Dieses Verfahren wurde in vier bestehenden oder geplanten Quartieren überprüft.
Um die nachhaltige Quartierentwicklung landesweit zu fördern, stellen die Bundesämter für Energie (BFE) und Raumentwicklung (ARE) nun am Forum Nachhaltige Entwicklung vom 18. Mai 2011 in Zusammenarbeit mit dem Kanton Waadt, der Stadt Lausanne und dem Entwicklungskonzept Lausanne West SDOL ein Werkzeug vor für die Bewertungs- und Entscheidungshilfe "Nachhaltige Quartiere by Sméo". Der Anlass bietet Gelegenheit für eine Standortbestimmung auf diesem Gebiet in der Schweiz und im Ausland und dient als nationale Plattform für den Austausch von Akteuren aus den Bereichen Nachhaltige Entwicklung, Energie, Raumplanung, Wirtschaft und Soziales und für weitere Interessierte.


Forum Nachhaltige Entwicklung, 18. Mai, Bern - Programm




Projekt: Peopletalk Wohlen

Die Gemeinde Wohlen kämpft gegen Abfall im öffentlichen Raum. Unter dem Motto "Wir räumen auf" soll die Bevölkerung für das Thema "Littering" sensibilisiert werden. Dazu haben Schülerinnen und Schüler nun auch einen Film gedreht.
Die Menschen in Wohlen sollen über das Abfallproblem diskutieren - das ist das Ziel des Projekts "Peopletalk". Schülerinnen und Schüler haben zum Thema Littering diverse Interviews geführt: Passanten, Jugendliche, Politiker und Angestellte der Gemeindeverwaltung haben darin Stellung genommen. Ein Trailer des Beitrags kann jetzt auf der Website von Peopletalk angesehen werden.


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Pusch-Tagung: Littering: Neue Ansätze für saubere Städte und Gemeinden

Trotz zahlreicher Kampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung, ausgebauter Infrastruktur und angepasster Reinigungsintervalle: Littering ist für viele Gemeinden nach wie vor ein Problem. Patentrezepte für den schnellen Erfolg gibt es keine. Die Erfahrungen zeigen, dass Massnahmen vor allem dann wirken, wenn sie langfristig ausgerichtet sind und auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig ansetzen.
Die Pusch-Tagung vom 31. Mai gibt einen Überblick über die Erfahrungen der Gemeinden in den vergangenen Jahren mit Littering-Kampagnen, Massnahmen vor Ort und Bussen. Sie stellt die neue Studie des Bundesamtes für Umwelt Bafu zu den Kosten des Litterings vor und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Kantone und Gemeinden gemeinsam mit Privaten und der Wirtschaft Littering wirksam eindämmen können.


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Presse: Datenschutzprobleme bei Smartphones

Smartphones sind eine der nützlichsten Erfindungen der letzten Jahre. Sie sind multimediales Kommunikationsmittel, Routenplaner, Notizbuch, Agenda, Zahlungsmittel, Facebook-Schnittstelle, Informationsquelle und Gamekonsole in einem.
Smartphones sind keine Telefone mehr, sondern Minicomputer. Neben der derzeitigen Thematik der Speicherung von Bewegungsprofilen von Geräten über versteckte Programme, bergen Smartphones aber auch andere Risiken. Sie sind, wie andere Computer auch, anfällig auf Hackerangriffe und Datendiebstahl. Wichtiger Antrieb für Kriminelle sind die teils überaus interessanten Daten auf den Smartphones: Hier können sie erfahren, wer wann mit wem telefoniert hat, vielleicht sogar worüber. Und sie finden möglicherweise Passwörter und geschäftliche Unterlagen. Wer früher in die Geschäftsräume eindringen musste, um an solche Informationen zu gelangen, der hat es nun im Prinzip leichter, indem er das alles auf einem einzigen Gerät gezielt online abgreift.
Ein besonders hohes Risiko liegt dann vor, wenn Datenschnittstellen mit öffentlichen Netzwerken verbunden sind (z.B. Internetzugang im öffentlichen Raum).


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Publikation


Soziokulturelle Animation

Autor: Bernard Wandeler (Hrsg.)


Soziokulturelle Animation


386 Seiten
Verlag: interact
Veröffentlichung: 2010
ISBN: 978-3-906413-77-8

Kurzbeschreibung:

Rund zehn Jahre nach dem Erscheinen des ersten Grundlagenbuches zur Soziokulturellen Animation in der Deutschschweiz ist nun ein neues Werk erschienen. Die Autorinnen und Autoren betrachten die Soziokulturelle Animation aus unterschiedlichen Positionen und zeichnen damit das Bild eines vielseitigen Arbeitsfeldes am Puls gesellschaftlicher Veränderung.
Eine lebendige Demokratie zu gestalten, die auf Werten wie Solidarität und Gerechtigkeit basiert, braucht Engagement und Entwicklung von allen. Soziokulturelle Animation will verschiedene Gruppen zu gesellschaftlicher Teilhabe und Teilnahme in den Bereichen Bildung, Soziales, Politik und Kultur aktivieren. Sie setzt bei den Bedürfnissen der Beteiligten an und fördert eine aktive Gestaltung des eigenen Lebensraumes. Zwischen den unterschiedlichen Gruppen und ihren Bedürfnissen übernimmt sie eine Vermittlungsposition. Ihre Arbeitsbereiche sind so vielfältig wie ihre Zielgruppen und sie vereinigt verschiedene Positionen und Ansätze in Theorie und Praxis. Für ein Verständnis der Soziokulturellen Animation ist ein Blick auf ihre Entstehung und Entwicklung hilfreich.


Rezension und Bestellung




Ankündigungen VFC

Mitgliederversammlung
Die GV des VFC findet 2011 am 10. Juni an der HSLU in Luzern statt. Neben Vereinsmitgliedern sind auch Gäste herzlich willkommen. Information und Anmeldung


Kongress 2000-Watt-Start
Am 27. Oktober 2011 findet in Basel der Folgekongress zu Stadt-Energie-Verkehr statt. Sachverständige und Praktiker diskutieren, wie weit wir auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft sind und mit welchen Stellschrauben sich die Ziele erreichen lassen. Weitere Informationen


Kongress "Public Space? Virtual Space!"
Am 8. November 2011 findet in Luzern der dritte Kongress der Reihe "Öffentlicher Raum" statt. Mit voranschreitenden technologischer Entwicklung von Smartphones nimmt das Verweben virtueller und realer Räume zu. Durch die sich abzeichnenden Trends und Entwicklungen entstehen vielfältige Möglichkeiten für die zukünftige Nutzung und Gestaltung von öffentlichen Räumen. Für Personen, die sich mit den verschiedensten Aspekten öffentlicher Räume befassen, ergeben sich hierdurch vielseitige Anknüpfungspunkte, den virtuellen Raum mit in ihre Arbeit einzubeziehen und ihn positiv zu beeinflussen. Weitere Informationen