Logo Future for the Commons

Newsletter 2/08




Aktuelle Projekte


Bund fördert Projekte zur Quartierentwicklung und sozialen Integration

Ittigen, 20.11.2008 - Das Programm „Projets urbains - Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten" des Bundes unterstützt elf Quartierentwicklungsprojekte während einer Pilotphase von vier Jahren. Die am Programm beteiligten Städte (Rorschach, Montreux, Pratteln, Baden, Renens, Vevey, Yverdon-les-Bains, Burgdorf, Olten, Schaffhausen und Spreitenbach) verfolgen in Zusammenarbeit mit den Kantonen das Ziel, die Lebensqualität in ausgewählten Quartieren zu verbessern und die soziale Integration zu fördern.


Beitrag dazu: Bundesamt für Raumentwicklung




Fachtagung


Kommunale Abfallentsorgung: ökologisch und kostengünstig

Gemeindekurse: Planung und Vorsorge


20.01.2009, Luzern


Die Schweizerische Abfallwirtschaft hat erfolgreiche Jahrzehnte hinter sich: Schwarzkehricht wird heute nicht mehr unkontrolliert deponiert, sondern in modernen Anlagen nahezu ohne Umweltbelastungen verbrannt. Viele wertvolle Rohstoffe werden rezykliert und in neuwertigen Produkten wiederverwertet. Diese Verbesserungen waren für Städte und Gemeinden aber oft auch sehr kostenintensiv. Durch die steigenden Rohstoffpreise, die Auszahlung von vorgezogenen Recyclingbeiträgen und mit Hilfe neuer und optimierter Logistiksysteme lassen sich heute aber zahlreiche Separatsammlungen nahezu kostendeckend organisieren. Die Erfahrung zeigt, dass vielerorts noch ein grosses Optimierungspotenzial besteht: So variieren beispielsweise die Erlöse für Altpapier oder Altmetall von Gemeinde zu Gemeinde um ein Mehrfaches.


Ziele des Kurses: Die Teilnehmenden lernen anhand von Theorie und zahlreichen Praxisbeispielen, wie die Abfallwirtschaft in der Gemeinde ökologisch, wirtschaftlich und kundenfreundlich geplant werden kann.


Zielpublikum: Abfallverantwortliche von Gemeinden (Verwaltung, Exekutive und Kommissionen).


Weitere Informationen und Anmeldung




Aus der Presse


Taucher holen zwölf Tonnen Abfall aus Zürichsee

Über 150 Taucherinnen und Taucher haben bei einer Putzaktion am unteren Seebecken in Zürich zwölf Tonnen Abfall aus dem Wasser geholt. Geborgen wurden unter anderem ein kompletter Bootsmotor, 3 Schusswaffen, 30 Velos - zum Teil samt Fahrradständer und Veloanhänger -, 2000 Flaschen, 1300 Metalldosen, Bauabschrankungen, Werkzeuge sowie viele Handys und Portemonnaies.
Die Taucher wurden von rund 140 Helfern unterstützt, welchen 18 Bergungs- und Transportschiffe zu Verfügung standen. Abgesucht wurde das Ufer vom Bürkliplatz bis nach Tiefenbrunnen.
Die Grossveranstaltungen in diesem Sommer wie Fussball-EM und Streetparade hätten ihre Spuren in Form von Abfall im See hinterlassen, heisst es in der Mitteilung. Der Verein Euro 08 hat auch einen Teil der Kosten des Einsatzes übernommen.
Tagesanzeiger, 30.08.2008


Beitrag dazu in Tagesanzeiger, 30.08.2008




Aus der Presse


Damit Dorfkerne lebendig bleiben

Viele Gemeinden im ländlichen Raum, insbesondere in den Alpen, kämpfen mit der Entleerung ihrer alten Dorfkerne. Die Dörfer entwickeln sich gegen aussen, und die ehemaligen Zentren verlieren an Bedeutung. Damit Gemeinden vital bleiben, sind Zentren jedoch wichtig. Was kann zur Revitalisierung ihrer Dorfkerne getan werden? Eine Projektarbeit an der ETH Zürich ist dieser Frage am Beispiel der Walliser Gemeinde Termen nachgegangen.


Beitrag dazu in Schweizer Gemeinde 11/08




Aus der Presse


Zwischen Planbarkeit und Unberechenbarkeit

Einmal mehr bescherten die Sommermonate den öffentlichen Stadträumen fette Schlagzeilen. Für Aufruhr und Medienpräsenz sorgten über Internetplattformen geplante Massenbesäufnisse Jugendlicher. Nur ein Beispiel veränderten Lebensgefühls und unsteten Zeitgeistes, die zu immer wieder neuen Phänomenen im öffentlichen Raum führen. Die wichtigsten Trends im öffentlichen Raum werden oft mit den Begriffen Privatisierung, Kommerzialisierung, Mediterranisierung und Eventisierung umschrieben. Was sich in den öffentlichen Stadträumen abspielt, wird für die Politik immer mehr zu einem Grenzgang zwischen Planbarkeit und Unberechenbarkeit. Umso wichtiger ist es, Bedeutung und Funktion von öffentlichen Stadträumen vermehrt wieder öffentlich zu diskutieren und neue Ansätze für die Bewältigung der Herausforderungen zu entwickeln.


Beitrag dazu in Schweizer Gemeinde 11/08


Artikel zum Kongress in Luzern: 28./29. Januar 2009


Anmeldung und weitere Informationen: www.future-4-commons.ch




Literaturtipp


Verortete Normen

Autor: Schwarz, Kathrin


Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum
Strassenraummanagement als Lösungsansatz für städtische Parks


2008. 228 S.
ISBN-10: 3639067029
ISBN-13: 9783639067026


Klappentext des Buches:


In dicht besiedelten Ballungsräumen haben Grünräume eine wichtige Ausgleichs- und Regenerationsfunktion für die städtischen Bewohner. Vielerorts schrumpfen die finanziellen Mittel zur Pflege und Unterhaltung der Grünanlagen drastisch zusammen. Der allmähliche Verfall schreitet voran. Rasenflächen verwildern, defekte Spielgeräte werden gesperrt, Müll und Hundekot machen die Grünanlagen zunehmen unattraktiv für die Bevölkerung. Neue kreative Lösungen zur Erhaltung sind gefragt! Hier setzt die Arbeit an und zeigt durch die Verbindung zweier unterschiedlicher Fachrichtungen, dem Grünraummanagement und dem Strassenraummanagement, Alternativen zu dem bisherigen Trend auf. Aus ausgewählten, bekannten und neuen Massnahmen des Strassenraummanagements werden neue Handlungswege für den Grünraum entwickelt. Die Anwendbarkeit und die Akzeptanz der Massnahmen wurden durch eine Onlinebefragung bei Experten und Parkbenutzern überprüft. Die Ergebnisse geben Empfehlungen und Hinweise für zukünftige Planungen des städtischen Grüns und bieten eine neue Diskussionsgrundlage.
Die Arbeit richtet sich sowohl an alle Planungs- und Entscheidungsträger des öffentlichen Grüns als auch an interessierte Nutzer.