Klimaschutz und Energieversorgung stellen unsere Städte vor grosse Herausforderungen, bieten aber auch die einmalige Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Um diesen Herausforderung zu begegnen, ist unser Energiesystem mit entscheidenden Veränderungen konfrontiert: Durch die Nutzung und Erschließung erneuerbarer Energien innerhalb des Stadtraums hat sich ein neues Kapitel der zukünftigen Energieversorgung aufgetan. Durch die Nutzung von Flächen (Gebäude, Freiflächen, Untergrund) und Biomasse können Städte einen grossen Teil ihres Strom- und Wärmebedarfs dezentral mit erneuerbaren Energien selbst decken. Auch die bestehende Elektromobilität wird durch die ersten Serien von erschwinglichen Elektro-Autos ab 2011 einen starken Aufschwung nehmen. Energiewirtschaft und Automobilindustrie rüsten sich für die Zukunft der Elektromobilität.
Die bevorstehenden Entwicklungen können bereits in der nahen Zukunft den CO2-Ausstoss und den Energieverbrauch massgeblich senken und eine nachhaltige Energieversorgung sicherstellen. Die Weichen für die Energiewende werden heute gestellt.
Der Kongress richtet sich an ein inderdisziplinäres Publikum aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und NGOs. Angesprochen sind auch Einzelpersonen und PraktikerInnen, welche mit diesen neuen Herausforderungen umgehen müssen oder diese beratend begleiten.
Das Ziel des Kongresses ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, ihre Rollen und Optionen in ihrem Aktionsfeld zu verstehen und weiterzuentwickeln. Es soll diskutiert werden, welche Veränderungen in unseren Städten zu bewältigen sind (Infrastrukturen, Logistik, Geldflüsse, Prozesse) und wie die verantwortlichen Institutionen mit den Herausforderungen umgehen können. Wahrscheinlich speichert und handelt in Zukunft ja fast jede/r Strom.
Der Kongress wurde von rund 200 Personen besucht. Durch die Breite des Publikums mit Vertretern aus Stadt- und Landschaftsplanung, Energie- und Verkehrsplanung, Hoch- und Tiefbau, Industrie und Beratungs- und Architekturbüros ermöglichte der Anlass einen einzigartigen interdisziplinären Austausch zwischen Fachleuten, Anspruchgruppen, Betroffenen und Interessierten.