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Kongress 09: Öffentlicher Raum - zwischen Planbarkeit und Unberechenbarkeit

Der öffentliche Raum in Städten und Gemeinden ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität und erfreut sich bei vielen Bevölkerungsgruppen zunehmender Beliebtheit. Er wird genutzt als Treffpunkt, Aufenthaltsort und Veranstaltungsraum. Aneignungen, Nutzungen, Gestaltung und Wahrnehmung des öffentlichen Raumes sind vielfältig und zum Teil auch widersprüchlich geworden. Durch den sozialen Wandel, sich schnell verändernde Ansprüche und Trends sowie neue Formen räumlicher Nutzungen, wird das Management öffentlicher Räume zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Neben der Lösung von Nutzungskonflikten und Problemen wie Littering, Ruhestörung und Unsicherheit gilt es, bedarfsgerechte Angebote zu schaffen und eine hohe Standortqualität zu gewährleisten.

Bei allen Bestrebungen, den öffentlichen Raum zu verwalten, bleibt aber immer auch die Herausforderung, mit dem Unberechenbaren und nicht Planbaren umzugehen. Der Kongress vom 28. und 29. Januar 2009 ermöglichte die Auseinandersetzung mit folgenden Themen:

  • Möglichkeiten und Grenzen von Planung und Management öffentlicher Räume
  • Erfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten mit Themen- und fachübergreifenden Managementansätzen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Bevölkerungsbeteiligung bei Planung und Management des öffentlichen Raumes
  • Veränderung von Wahrnehmung und Nutzung des öffentlichen Raumes
  • Erfahrungsaustausch und Wissensmanagement zwischen Städten und Gemeinden

Der zweitägige Kongress wurde von rund 200 Personen besucht. Durch die Breite des Publikums mit Vertretern der Polizei, Sozial- und Jugendarbeit, Hoch- und Tiefbau, Stadtplanung, Beratungsunternehmen, Immobilenunternehmen und dem Detailhandel ermöglichte der Anlass einen einzigartigen interdisziplinären Austausch zwischen Fachleuten, Anspruchgruppen, Betroffenen und Interessierten.

Flyer Kongress 09
Flyer Kongress 09